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Alle machen Marketing

Geht es dir auch so, wenn du im Internet unterwegs bist und Seiten ansurfst, dass dir ständig irgendwelche Banner und Popups entgegenspringen?

Ich möchte nicht scheinheilig sein – immerhin bin ich auch im Bereich Internet und Marketing unterwegs. Aber manchmal wird es mir einfach zu viel des Guten. Immer wieder besuche ich Seiten, bei denen ich gefühlte 60 Sekunden brauche, um alle Banner, Popups, Bestätigungen und „hallo hier bin ich und klick mich“ Aktionen wegzuklicken.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Werbe- und Marketingmaßnahmen nach dem Motto „Viel hilf viel“ bzw. „Viel Call to Action bringt viel Ergebnis“. Ich sage dir, dass da genau das Gegenteil der Fall ist. 

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Reizüberflutung und Frust

Der Besucher einer Website wird teilweise mit einer ganzen Batterie von Werbebotschaften und „Call to Action“-Elementen konfrontiert. Diese Überlastung an (teilweise) ungewollter Information und Werbung führt bei vielen Besuchern nicht zu einem gesteigerten Wohlgefühl, sondern zur Aversion. Betreiber erreichen damit also genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erreichen wollten.

Wo ist die Information geblieben?

Wenn ich mich dann durch den Call to Action Dschungel und das Popup Gewitter gewunden habe, bin ich immer wieder verwundert, wie dünn die Informationen sind, die sich dahinter verbergen. Die Kombination aus Werbedumping und schwachem Inhalt reicht nicht aus, um Besucher zu begeistern und zu einem Folgebesuch zu motivieren.

Erfolgreiches Marketing?

Erfolgreiches Marketing sieht anders aus! Auch wenn die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, dies alles umzusetzen. Und auch, wenn Foren darüber berichten und viele Anbieter diese Methoden anpreisen. Es scheint, ob viele Seitenbetreiber alle Informationen über Werbe- und Marketingmöglichkeiten aufgreifen und auf ihrer Seite integrieren.

Meine Meinung ist, dass dies nicht auf Dauer erfolgreich sein kann. Diese Methoden mögen in den letzten Jahren einen gewissen Erfolg gebracht haben. Der Markt ist in diesem Bereich sehr im Wandel und auch das Nutzerverhalten ändert sich hier gravierend. Wo noch vor ein paar Jahren ein Maximum an Werbung im Internet akzeptiert wurde, möchte der Kunde heute nicht mehr überflutet werden.

Die Fragen, die in diesem Zusammenhang auftauchen sind:

  • Wie wird die einzelne Werbung überhaupt noch als Information wahrgenommen und wo geht diese in der Flut unter?
  • Möchte ich als Werbeanbieter meine Werbung so platziert haben?

Inhalt gegen Werbung bzw. Interaktion

Sicherlich muss jedem Nutzer von Websites bzw. deren Informationen und Dienstleistungen klar sein, dass dies nicht kostenlos erfolgen kann. Hochwertige Inhalte und nützliche Dienste können nicht kostenlos sein – irgendwer muss diese bezahlen. Es ist meines Erachtens hier nur legitim, dass es zwischen dem Anbieter und dem Besucher zu einem Austausch kommen muss, damit sich dieses Modell für beide Seiten lohnt. Der Nutzer bekommt hochwertigen Content angeboten, im Gegenzug muss er bereit sein ein gewisses Maß an Werbemaßnahmen und Interaktion zuzulassen.

Das richtige Maß

Die hohe Kunst hier liegt sicher daran, das richtige Maß zu finden, welches die Interessen beider Seiten befriedigt. Win-Win für Anbieter und Seitenbesucher. Das dies funktioniert zeigen viele Anbieter erfolgreich. Anbieter von Websites/Firmenwebsites müssen sich immer eines bewusst machen: Die nächste Website liegt nur einen Klick weiter und der Kunde entscheidet sich schnell.

– Sascha Travica